Nach der Klostergründung durch Fürstbischof Phillip Valentin Voit von Rieneck 1670 zogen 1672 die ersten vier Franziskaner in das von Baumeister Sixtus fertiggestellte Gebäude ein.
Die Innenausstattung ist barock (17./18. Jh.) Der Hochaltar zeigt den Kirchenheiligen St. Petrus von Alcantara; ein barocker Marienaltar und der Altar für Fanziskus von Asissi bilden die Seitenaltäre.
In der Seitenkapelle befindet sich der frühklassizistische Antoniusaltar (Joseph Mutschele ca. 1790), dabei St. Sebastian, St. Rochus und eine kleine Büste des Eugen von Mazenod (1782-1861), Ordensgründer der Oblaten).
Seit 1920 gibt es eine Kommunität der Oblatenbrüder in Kronach. Diese zogen 1927 in das Kloster ein und belebten seitdem die Seelsorge im Frankenwald. Nach dem Tod des letzten Rektors Pater Rudolf Welscher OMI gab der Oblatenorden bekannt, den Standort in Kronach nicht halten zu können. Nach 106 Jahren der Seelsorge verlassen die Oblaten im September 2026 Kronach.