Schrifttext: Lk 24, 35-48 (Sonntagsevangelium, gekürzt) + Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas: Die beiden Jünger erzählten den Elf und den anderen Jüngern, wie sie Jesus erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Sie hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift. Sie konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid meine Zeugen dafür.
Schrifttext: Joh 20,24-29 + Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes: Thomas, genannt Didymus -Zwilling-, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Eröffnungsvers zum Gottesdienst am Ostersonntag: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Halleluja.“
Licht im Dunkeln Ein Symbol, das uns sehr bekannt ist, und das gerade zu Ostern natürlich in den Mittelpunkt rückt: Das Licht einer Kerze. Eigentlich vollkommen veraltet, Licht ist heute viel einfacher, rußfreier und quasi per Knopfdruck zu machen. Und doch: Wer am Abend eine besondere Stimmung will, zündet eine Kerze an. Wer in einem Gespräch eine Mitte zwischen den Gesprächspartnern erzeugen will, stellt eine Kerze auf. Wer dem Erinnern an einen Menschen Ausdruck verleihen will, entzündet ein Licht.
Am Ostersonntag, 04. April 2021, wird es wieder – wie schon zu Weihnachten – die Möglichkeit geben den Gottesdienst aus der Heilig-Kreuz Kirche in Oberrodach um 10.30 Uhr auch digital per Live-Stream mitzufeiern. Dazu laden wir ganz herzlich ein.
Trefft Euch mit der Familie um einen Tisch, legt ein Deckchen in die Tischmitte, stellt eine Kreuz und Blumen auf das Deckchen, stell deine selbst gestaltete Regenbogenkerze darauf und zünde sie an. Jetzt könnt Ihr auch schon mit Eurer Hausandacht beginnen.
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